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24h-Rennen 2005 Das Team-TESS-Racing hat es wieder einmal geschafft: Nach 24 Stunden gab es die schwarz-weiss karierte Zielflagge auch für unseren Kadett zu sehen! Primärziel erreicht...Das Rennwochenende begann viel versprechend. Die Teamchefs bewiesen ein goldenes Händchen als sie sich entschieden Andreas Telker um kurz vor 11 Uhr morgens, trotz noch leicht feuchter Strecke, auf Slicks auf seine Qualifikationsrunde zu schicken. Die Rechnung ging zu 100% auf. Andreas konnte seine Zeit unter nahezu idealen Bedingungen fahren. Direkt nach dem er die Ziellinie überquert hatte gab es wieder Regen. Wäre er 3 Minuten früher oder später raus gegangen hätte es nicht mehr/noch nicht gepasst. So aber waren wir 14. in der Klasse (von knapp 50 Fahrzeugen). Ein Traumergebnis wenn man bedenkt gegen was für Gegner wir antreten mussten. So hoffte das gesamte Team plötzlich dass es beim Nachttraining aus Eimern schütten würde. Denn dann würde es niemandem gelingen diese Zeit zu übertreffen. Aber leider kam es anders... Beim Nachttraining war es trocken! Somit war unsere Zeit vom Vormittag für viele andere, wesentlich "potentere" Teams, zu knacken. Letztendlich starteten wir also doch aus dem letzten Viertel unserer Klasse.Andreas Telker fuhr den Start, danach wechselten Thomas Rehlinger, Marcus Bierlein und Stefan Schmelter ans Volant des 2.0Liter 16V. Der Kadett lief und lief und lief! Bis in die frühen Morgenstunden hatten wir uns, weil der Kadett nur zum Tanken und Räder wechseln an die Box kommen musste, bis auf Platz 14 in der Klasse vorgearbeitet. Dann, mitten in der Nacht, die erste Schrecksekunde: Einer der beiden Werks-BMW war wohl in der Fordkurve der GP-Strecke der Meinung der Kadett wäre zu viel. Also schoss er unseren Renner durch einen heftigen Stoß auf die rechte hintere Ecke ab. Dieser Stoß hatte einen ordentlichen Abflug ins Kiesbett zur Folge. Glücklicherweise gelang es Tom das Auto noch vor der Planke zum stehen zu bekommen. So war "nur" die Ecke hinten rechts zusammen geschoben und der Kadett konnte, nach einem kurzen Boxenstop zum fest tapen der losen Stossstange, seine Fahrt fortsetzen. Später erfolgte dann der Fahrerwechsel und Marcus stieg ein. Kurz vor 6 Uhr ist es dann passiert: Aus ungeklärter Ursache und aus heiterem Himmel riss ein Pleuel. Dies wurde wohl so abrupt zerrissen dass es durch den Motorblock und den davor befindlichen Kühler schlug. Aber wir hatten Glück im Unglück: Die nächste sichere Abstellposition, zu der unser Kadett durch die DMSB-Staffel geschleppt wurde, war die Ausfahrt in Breidscheid. Dort kamen, zufällig, unsere Gastgeber aus dem "Alten Forsthaus St.Hubertus" in Nürburg vorbei. Diese erkannten die Lage, banden den havarierten Kadett hinter ihren Pick-Up und brachten ihn ins Fahrerlager wo er von uns in Empfang genommen wurde. Jetzt hieß es: "Hoch die Ärmel". Innerhalb von 140Minuten war der Motor komplett gewechselt. Der Kadett konnte endlich wieder das Rennen aufnehmen. Natürlich war mittlerweile unser schöner 14.Platz dahin, aber egal! Wir wollten ankommen! Also weiter!Ab jetzt hielt der Kadett, lief wie ein Uhrwerk (lediglich etwas langsamer weil der Ersatzmotor ein Serienmotor ist) und brachte keine Probleme mehr mit sich. Um kurz nach 15Uhr sahen wir dann, auf der 28.Position in der Klasse (124. in der Gesamtwertung) liegend, die Zielflagge und freuten uns es einmal mehr geschafft zu haben! Schließlich gibt es vermutlich nicht sooo viele Teams die 7 Mal bei den 24h antreten und 7 Mal die Zielflagge sehen dürfen
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