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NSU TT Trophy 2.-3.11.2008 Da am Wochenende des letzten RCN-Laufs auch der Endlauf zur NSU TT-Trophy statt fand, entschlossen wir uns den Youngtimer-NSU von Teamchef Frank, der bereits einige 500km-Rennen im Rahmen der Youngtimer-Trophy erfolgreich absolviert hat, für diesen Lauf zu aktivieren. Als Gaststarter bestand für uns die Möglichkeit Stefan und auch Andreas fahren zu lassen. Zum Training am Samstag stieg dann Andreas in den TT. Nachdem sich sämtliche Starter der TT-Trophy für Slicks entschieden hatten, fing es pünktlich zum Beginn des Trainings leicht an zu regnen. Für Regenreifen regnete es allerdings nicht genug und mit Slicks war es eine rutschige Angelegenheit. Diese schwierigen Streckenverhältnisse kamen Andreas mal wieder sehr gelegen. Nach vorsichtigem Beginn steigerte Er sich von Runde zu Runde und am Ende des Trainings stellte Andreas den, eigentlich für die Nordschleife abgestimmten und demnach für die GP-Strecke zu lang übersetzten, NSU nach diversen kontrollierten Drifts auf dem dritten Startplatz ab. Anschließend hatte Andreas ein Grinsen im Gesicht, welches für den Rest des Tages auch nicht mehr verschwinden sollte. Schuld war nicht nur die erreichte Platzierung, sondern der ungeheure Fahrspaß den solch ein NSU immer wieder bereitet. Dieser Fahrspaß wird noch Folgen für die nächste Saison haben... Am Sonntag vor dem RCN-Endlauf ging Stefan dann vom dritten Startplatz aus mit Regenreifen in den ersten der beiden Rennläufe. Da unser Reifenmaterial für den NSU bedingt durch die seltene Nutzung des TT´s nicht unbedingt immer so frisch ist, wie es schnelle Rundenzeiten erfordern, kämpfte Stefan hier leider mit stumpfen Waffen gegen die Konkurrenz. Das Optimum heraus holen und das Auto heile lassen lautete somit die Devise für diesen Lauf. Beide Zielsetzungen erledigte Stefan mit Bravour. Auch Stefan grinste wie ein "Honigkuchenpferd", als er den TT ohne einen Kratzer zurück in die NSU-Box brachte. Der Fahrspaß... Am späten Nachmittag stand dann der zweite Lauf auf dem Programm. Da es im Laufe des Tages nicht mehr geregnet hatte, war die Reifenentscheidung klar: Slicks. Und wieder waren es die Reifen, die das Ergebnis beeinflussen sollten. Stefan, der sich auf trockener Strecke etwas wohler fühlt, kämpfte wie ein Löwe und hatte auch schon wieder einige Plätze gut gemacht, als er ein leichtes Schlagen im Lenkrad bemerkte. Innerhalb einer Runde verstärkte sich dieses Schlagen so stark, dass Ihm nichts anderes übrig blieb, als unverzüglich die Box anzusteuern, um der Ursache auf den Grund gehen zu können. Unsere flinke Schraubertruppe checkte den Wagen und traute ihren Augen nicht: Die Lauffläche des vorderen linken Slicks hatte sich von der Karkasse gelöst. Stefan ist also einem Reifenplatzer gerade noch mal so entgangen. Nun steht fest, dass die zum Teil 10 Jahre alten Rennreifen im nächsten Jahr gegen Neue getauscht werden. In Windeseile waren zwei neue (gebrauchte) Slicks auf der Vorderachse montiert. Eine Platzierung spielte natürlich unter diesen Umständen keine Rolle mehr. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass Stefan trotz des Reifenmalheurs auch wieder eine Menge Spaß hatte. Nicht ohne Folgen...
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